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Sarkozy bildet Kabinett erneut um
Ein Vierteljahr nach seiner letzten Regierungsumbildung hat Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sein Kabinett erneut neu formiert. Er begründetet den Schritt am Sonntag mit den neuen Herausforderungen und absehbaren Konsequenzen der Umwälzungen in Nordafrika.
Die durch eine Affäre belastete Außenministerin Michèle Alliot-Marie wurde erwartungsgemäß durch den bisherigen Verteidigungsminister Alain Juppé ersetzt.

Dessen Nachfolger wird der bisherige Fraktionschef der Regierungspartei UMP im Senat, Gérard Longuet. Sarkozys bisheriger Generalsekretär Claude Guéant, wurde zum neuen Innenminister bestimmt.
Sarkozy hatte seine Regierung zuletzt vor drei Monaten umgebildet. Er reagierte - speziell auch vor dem Hintergrund des französischen G20-Vorsitzes - auf eine zunehmende Glaubwürdigkeitskrise Alliot-Maries in Nordafrika. Die langjährige Karriere-Politikerin war durch einen Interessenkonflikt während einer Tunesien-Urlaubsreise zu Beginn der dortigen Revolution zunehmend unter Druck geraten. (Quelle: Paris (dpa/lby))
Die durch eine Affäre belastete Außenministerin Michèle Alliot-Marie wurde erwartungsgemäß durch den bisherigen Verteidigungsminister Alain Juppé ersetzt.

Dessen Nachfolger wird der bisherige Fraktionschef der Regierungspartei UMP im Senat, Gérard Longuet. Sarkozys bisheriger Generalsekretär Claude Guéant, wurde zum neuen Innenminister bestimmt.
Sarkozy hatte seine Regierung zuletzt vor drei Monaten umgebildet. Er reagierte - speziell auch vor dem Hintergrund des französischen G20-Vorsitzes - auf eine zunehmende Glaubwürdigkeitskrise Alliot-Maries in Nordafrika. Die langjährige Karriere-Politikerin war durch einen Interessenkonflikt während einer Tunesien-Urlaubsreise zu Beginn der dortigen Revolution zunehmend unter Druck geraten. (Quelle: Paris (dpa/lby))
