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«Jack Freak Pictures»: Gilbert & George in Hamburg

New postby Thomas » Thu 24. Feb 2011, 22:35

Eine umfassende Ausstellung des exzentrischen britischen Künstlerpaares Gilbert & George ist von diesem Freitag an in den Hamburger Deichtorhallen zu sehen.

In den 118 leuchtenden, großformatigen «Jack Freak Pictures» verarbeiteten sie Bilder von sich, Medaillen, Bäume oder Stadtpläne. Stets wiederkehrendes Motiv ist der Union Jack, die britische Flagge.

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«Zuerst gab es den Freak, dann den Jack», erklären Gilbert (67) und George (69) am Donnerstag in Hamburg.

Immer wieder spielen sie in ihren Werken mit den «Freaks», also Menschen, die nicht ins allgemeine Bild passen. Schließlich haben sich die beiden, die seit mehr als 40 Jahren zusammen leben und arbeiten, selbst lange für Außenseiter gehalten. Auf vielen Exponaten ist das Paar abgebildet, stets stilvoll im britischen Gentleman-Look und umgeben von Amuletten, den Straßen Londons oder eben der blau-weiß-roten Flagge. Damit sind die Künstler - wie bei ihren bisherigen Arbeiten auch - nicht nur Schöpfer, sondern auch Protagonisten ihrer eigenen Bilderwelt.

Das Duo aus dem Londoner East End zählt inzwischen zu den Ikonen zeitgenössischer Kunst. Gerne provozieren Gilbert & George mit ihrer Arbeit, setzen sich mit Fragen zu Religion, Identität, Sexualität und Tod auseinander. Auf den ersten Blick muten die monströsen, rasterförmigen Werke in den Deichtorhallen religiös an. Manche erinnern mit ihren Rosetten an mittelalterliche Kirchenfenster. Auf dem Bild «Christian England» ist Jesus mit einem geschwungenen Union Jack um die Hüften abgebildet. «Wenn man Menschen an Kunst heranführen will, muss man übertreiben», erklärt das Paar.

Berühmt wurden Gilbert & George als «lebende Skulpturen». Die Idee, sich selbst zum Material ihrer Kunst zu machen, erweiterte den Skulpturenbegriff der sechziger Jahre. Am Rande ihrer Ausstellung in Hamburg erinnern sie auch an die Anfänge ihrer Karriere vor Jahrzehnten in Düsseldorf. Damals sei Kunst noch elitär gewesen. Ihr Galerist habe entsetzt reagiert, als die Putzfrau die Kunstwerke mochte. Aber das habe sich inzwischen geändert. Worüber sich die Herren, die längst im Rentenalter sind, besonders freuen: «Wir haben geraden unter den jungen Leuten sehr viele Fans.»

«Unsere Werke sollen für jedermann verständlich sein», erklären Gilbert & George, die alle Werke prominent signieren. Auch das habe seinen Sinn: «Die Bilder sind visuelle Liebesbriefe von uns an den Betrachter.» (Quelle: Hamburg (dpa/lby))
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