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Hartz-IV-Streit: Erzbischof kritisiert Parteien
Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick mischt sich in den politischen Streit um die Hartz-IV-Reform ein und fordert ein Ende des Berliner Gezerres. Der Streit verletzt nach Ansicht des Erzbischofs die Menschenwürde der betroffenen Langzeitarbeitslosen. «Die Hartz-IV-Empfänger, besonders ihre Kinder, leiden darunter, dass sie täglich in den Medien vorkommen.

Sie erfahren sich als Objekte in Streitigkeiten der Parteien und fühlen sich zunehmend als Belastung für die Gesellschaft», sagte Schick am Freitag nach Angaben seines Ordinariats. Die Parteien müssten sich endlich einigen.
Als Kirchenmann empfinde er «seelsorgliche Verantwortung» für die Hartz-IV-Empfänger, ergänzte Schick. Es sei vor allem wichtig, den Kindern «gute Entwicklungs- und Bildungschancen» zu garantieren. «Bei der Bildung ist kein Euro zuviel. Schließlich sind die Kinder auch die Zukunft unseres Sozialstaates.» (Quelle: Bamberg (dpa/lby))

Sie erfahren sich als Objekte in Streitigkeiten der Parteien und fühlen sich zunehmend als Belastung für die Gesellschaft», sagte Schick am Freitag nach Angaben seines Ordinariats. Die Parteien müssten sich endlich einigen.
Als Kirchenmann empfinde er «seelsorgliche Verantwortung» für die Hartz-IV-Empfänger, ergänzte Schick. Es sei vor allem wichtig, den Kindern «gute Entwicklungs- und Bildungschancen» zu garantieren. «Bei der Bildung ist kein Euro zuviel. Schließlich sind die Kinder auch die Zukunft unseres Sozialstaates.» (Quelle: Bamberg (dpa/lby))
