
In der vergangenen Woche hat der Traffic am DE-CIX erstmals die Marke von 2 TBit/s überstiegen. 480 Internet Service Provider aus mehr als 50 Ländern sind am DE-CIX angeschlossen. Sie tauschen über den Knoten in Frankfurt am Main täglich ein Datenvolumen von mehr als 12 Petabyte pro Tag aus. DE-CIX-Chef Harald A. Summa geht von einem weiteren Wachstum von 80 Prozent pro Jahr aus. Verantwortlich dafür sind vor allem Inhalte wie HD-TV, Video- und Multimedia-Daten, Online Gaming und Cloud Computing.
Der Knoten ist für weiteres Wachstum gerüstet: Die ausfallsichere Plattform ist auf einen maximalen Datendurchsatz von 40 TBit/s ausgelegt. Dabei ist die Peering-Infrastruktur des DE-CIX sternförmig auf insgesamt zwölf Rechenzentren verschiedener Betreiber im Frankfurter Stadtgebiet verteilt. Das Zentrum des DE-CIX-Peering-Sterns wird aus zwei redundant betriebenen Core-Switch-Clustern gebildet, von denen der eine im aktiven Betrieb ist und der andere im Hot-Standby-Modus läuft. Die zentralen Core-Switch-Cluster sind redundant mit 14 weiteren Switches verbunden, an denen die Internet Service Provider angeschlossen sind.
Der IPv6-Traffic am DE-CIX fällt jedoch weiterhin bescheiden aus und erreicht derzeit gerade einmal 5 GBit/s.
















