Im Streit um einen neuen Bundesrahmentarifvertrag haben Beschäftigte der Brauwirtschaft am Donnerstag in München ihre Forderungen mit einem Warnstreik untermauert. Nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten legten am Morgen etwa 65 Beschäftigte und damit die gesamte Frühschicht der Münchner Spaten-Franziskaner-Bräu für mehrere Stunden die Arbeit nieder.

In dem Vertrag sind unter anderem die Eingruppierungen der Mitarbeiter in Lohngruppen geregelt. Nach NGG-Angaben wollen die Arbeitgeber niedrigere Einkommen etwa für Mitarbeiter in Fuhrparks oder Außendienstler durchsetzen. Eine dritte Gesprächsrunde dazu sollte am Vormittag in München stattfinden. (Quelle: München (dpa/lby))