Sechs in ihrer Heimat verfolgte oder unterdrückte Schriftsteller finden derzeit in Deutschland über das Programm «Writers in Exile» Zuflucht. Im Januar kam die iranische Autorin und Frauenrechtsaktivistin Mansoureh Shojaee nach Nürnberg, wo sie am kommenden Donnnerstag (24. Februar) bei einer Podiumsdiskussion erstmals öffentlich auftreten wird.

«Diese Menschen sind wichtige Zeugen für das Unrecht, das in ihrem Land geschieht», betonte Johano Strasser, Präsident des PEN-Zentrums am Freitag in Nürnberg. Die Schriftstellervereinigung organisiert das Exil-Programm für verfolgte Autoren, das Geld dafür kommt von der Bundesregierung. (Quelle: Nürnberg (dpa/lby))