Als der Notarzt endlich kam, war der schwer behinderte Vierjährige ausgetrocknet, fast verhungert und am ganzen Körper wundgelegen. Die Misshandlung ihres Schutzbefohlenen räumten die Mutter und deren Lebenspartner am Montag vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth ein. «Ich kann überhaupt nicht erklären, was vorgegangen ist», sagte die 29-Jährige unter Weinkrämpfen.

Bevor sie zu ihrem neuen Partner nach Fürth zog, hatte sie sich gut um ihren Sohn gekümmert, der über eine Magensonde ernährt werden musste und regelmäßig Krankengymnastik bekam. In Franken dann ging sie kaum noch vor die Tür, surfte wie ihr arbeitsloser Partner viel im Internet. (Quelle: Nürnberg (dpa/lby))