
Beim starken Wachstum des Jahres 2010 von 3,7 Prozent hätten Aufholeffekte eine große Rolle gespielt, sagte der DIW-Konjunkturexperte Ferdinand Fichtner am Dienstag in Berlin. Dies werde es in den nächsten Jahren so nicht mehr geben.
Auf dem Arbeitsmarkt rechnet das DIW mit einer weiteren leichten Entspannung. Die Arbeitslosigkeit werde im Jahresdurchschnitt 2011 noch bei mehr als drei Millionen liegen. «Die Lage ist aber nicht so günstig, wie sie aussieht», sagte Fichtner. Zwar sei die deutsche Wirtschaft ohne Massenentlassungen durch die Krise gekommen. Die Beschäftigung bei den Vollzeitbeschäftigten erhole sich aber nur langsam. Der kräftige Anstieg der Erwerbstätigenzahl 2010 sei zu einem großen Teil durch mehr Teilzeitstellen zustande gekommen. (Quelle: Berlin (dpa/lby))















