Hallo, hier ist wieder euer Pascal.
Es ist an der Zeit, mein Versprechen weiter einzulösen und euch mit auf die Reise durch das weihnachtliche Berlin zu nehmen.
Meine heutige Tour führt vorbei an folgenden Stationen:
• Potsdamer Platz inklusive Sony Center
• Brandenburger Tor
• Unter den Linden
• Gendarmenmarkt
• Opernpalais
• Platz am Roten Rathaus
So nun soll die Reise aber losgehen

Wer das Sony Center am Potsdamer Platz kennt und mag, wird sich sicher über den weihnachtlichen Anblick freuen.

In der Kuppel schwebt eine riesige Glocke aus blauen Lämpchen. Ein Traum und wunderbares Fotomotiv.
Das Sony Center beheimatet auch das Legoland Berlin, welches sich aktiv an der Dekoration beteiligte.


Ist doch eine schöne Idee. Neben den Legofiguren ergänzt ein Wald aus Tannenbäumen das Erscheinungsbild; durchwoben mit Lichtskulpturen.

Es ist schon schwer, sich von dieser Weihnachtslandschaft loszureißen. Aber ich hatte noch einen gewaltigen Marsch vor mir, weshalb ich aufbrach, mich auf dem Weihnachtsmarkt am Potsdamer Platz umzusehen.

Vor dem Musicaltheater am Marlene-Dietrich-Platz begrüßten mich die ersten Buden und dieser wunderschöne Weihnachtsbaum. Ach ja, wer will und Zeit hat – das Musical „Hinterm Horizont“ von Udo Lindenberg läuft da zur Zeit noch.
Entlang der Straße hin zum Potsdamer Platz erstreckt sich der erste Teil des Weihnachtsmarktes.


Ich glaube, die Bilder sprechen für sich.

Wie ich an anderer Stelle schon berichtete, befindet sich direkt auf dem Potsdamer Platz eine große Rodelbahn. Mit Luftringen ausgestattet, ist es ein Spaß für Groß und Klein.
Ach ja, wenn man schon mal am Potsdamer Platz ist, sollte ein Abstecher in die Arcaden mit auf dem Plan stehen. Das Einkaufscenter begrüßt seine Gäste mit einer opulenten Dekoration.

Aber nun genug vom Potsdamer Platz. Meine Tour ging weiter zum Brandenburger Tor, auf dessen Vorplatz ein schöner Weihnachtsbaum den Anblick verschönt.

Trotz einer Vielzahl an Baustellen – die Kanzler-U-Bahn wird bis zum Alexanderplatz ausgebaut – erstrahlt der Boulevard „Unter den Linden“ wieder im Lichterglanz. Die Namensgeber sind mit Lichtschläuchen wunderbar in Szene gesetzt.


Hat man da nicht gleich Lust auf einen Spaziergang?
Entlang dem Lichterglanz führte mich mein Weg weiter zum Gendarmenmarkt.
Im 10 Jahr ist dort einer der schönsten Weihnachtsmärkte Berlins aufgebaut. Ich finde, gerade an dieser historischen Stätte wirkt ein Weihnachtsmarkt besonders. Eine Besonderheit ist zudem, dass dieser Markt Eintritt kostet, was er aber Wert ist. Leider verabsäumt man, den Eintritt auch zur Regulierung der Besucherzahl zu nutzen. Wie eigentlich immer, war der Markt ziemlich bis sehr voll. Das Herankommen an die Stände gestaltet sich da eher mühsam. Trotzdem verströmt dieser Weihnachtsmarkt eine ganz besondere Stimmung – einfach ein Muss für Berlinbesucher.



Mit den Eindrücken ging es weiter zum unweit gelegenen Opernpalais. Leider verhindern Großbaustellen, dass der dortige Weihnachtsmarkt direkt an der Staatsoper aufgebaut werden konnte. Die kleinen Gässchen bilden sonst eine ganz besondere Atmosphäre. Die Staatsoper wird zur Zeit ausgiebig saniert – schade. Ersatzweise zog der Weihnachtsmarkt weiter in Richtung Schloßplatz, eingerahmt von einer weiteren Baustelle, die der Aufbau des Stadtschlosses mit sich bringt.
Mit dem Ersatzstandort hat leider die Stimmung rund um diesen Markt sehr gelitten – was sich wohl auch an den ungewöhnlich wenigen Besuchern abzeichnete.



Ich hielt mich diesmal auch nicht lange dort auf. Nach einer Tüte Pommes aus frischen Kartoffeln – natürlich als Spezial mit Ketchup, Majo und Zwiebeln – begab ich mich in Richtung Rotes Rathaus.
Für Berlinfremde sei angemerkt, dass es sich dabei um den Sitz unseres Regierenden Bürgermeisters handelt. An dieser Stelle sei mir noch die Anmerkung gestattet, dass ich auf meiner Wanderung ständig vom stimmungsvollen Schneetreiben begleitet wurde. Irgendwie unterstrich der Schnee die weihnachtliche Stimmung. Auf dem folgenden Bild lässt sich das Wettertreiben zumindest erahnen.


Ich weiß, dass man über Geschmack streiten kann. Aber für mich zählt der Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus mit zu den schönsten Exemplaren.




Eine Besonderheit dieses Weihnachtsmarktes ist eine Eisbahn, die rund um den Neptunbrunnen aufgebaut ist.

Was mich noch so fasziniert an diesem Weihnachtsmarkt ist, dass einzelne Gassen so gestaltet sind, als wandel man durch Alt-Berlin.

Ich gerate beim Schreiben schon wieder ins Schwärmen. Daher schnell noch einige Eindrücke:


Schwer konnte ich mich wieder von diesem Weihnachtsmarkt trennen, aber es wurde langsam Zeit, den Heimweg anzutreten. Unweit liegt der Alexanderplatz, der mich aber nochmals zum Verweilen einlud. Auch hier war ein Weihnachtsmarkt aufgebaut.


Erspart habe ich mir den Gang über den Weihnachtsmarkt, der auf einer Freifläche neben dem Alexanderplatz aufgebaut ist. An dieser Stelle fand schon zu DDR-Zeiten ein traditioneller Weihnachtsmarkt statt. Er ist aber mehr ein Rummel – oder wie andere sagen „Kirmis“ – weshalb ich mich entschied, nun endgültig die Heimreise anzutreten.
Damit endet mein Spaziergang. Ich hoffe, ich habe euch etwas Lust gemacht, zumindest den einen oder anderen Weihnachtsmarkt meiner diesmaligen Tour zu besuchen.