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Die Pläne für ein umstrittenes neues Wasserkraftwerk auf einer Alm am oberbayerischen Walchensee sind aus Sicht der beteiligten Kommunen umweltverträglich. Die Eingriffe in die Natur am Jochberg seien «verantwortbar und kompensierbar», hieß es bei der Präsentation der Pläne in Jachenau (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen).
Die bei Wanderern beliebte Jocheralm sehen die Planer als bevorzugten Standort für den drei Millionen Kubikmeter fassenden Speichersee. Der Walchensee biete zudem als unterer der beiden Seen «ausgezeichnete Bedingungen» für den Kraftwerksbau. Die Energieallianz Bayern als Betreiber kommt zu dem Schluss: «Die Eingriffe in die Natur werden auf ein Minimalmaß reduziert.» Sie will 2014 das Raumordnungsverfahren einleiten. Von 2023 an könnte die Anlage 700 Megawatt Strom aus Wasserkraft liefern.
Die Landtags-SPD plädierte bereits im letzten Jahr für einen massiven Ausbau der Wasserkraft in Bayern. Der Energieexperte Ludwig Wörner schlug eine ganze Reihe von Maßnahmen vor, um den Wasseranteil an der bayerischen Stromproduktion auf mehr als ein Fünftel zu erhöhen - eben auch bis hin zur Umwandlung von Bayerns berühmtestem Wasserkraftwerk am Walchensee in einen Pumpspeicher.
Wörner schlug weiter vor, die vielen stillgelegten kleinen Wasserkraftwerke zu reaktivieren, die bestehenden Anlagen zu modernisieren und neue Anlagen zu bauen. «Da werden wir alle Federn lassen müssen», sagte er, «der Bund Naturschutz, der Vogelschutz und auch wir Politiker».
Naturschützer, Bürger und Alpenverein allerdings sind stinksauer über die Pläne. Die Betonwanne empfinden sie als unzumutbaren Eingriff ins Landschaftsbild. Tier und Pflanzenwelt seien gefährdet. Dazu kommt die lange Bauzeit von circa zehn Jahren. Die beliebte Ausflugsalm müsse weichen...
In dieser Angelegenheit ist mit Sicherheit noch nicht das letzte Wort gesprochen.