Den Briefen waren nach Angaben der Behörden «Stichflammen, Rauch und Schwefelgeruch» entwichen.

Eine der Briefbomben war an den Gouverneur von Maryland, den Demokraten Martin O'Malley, adressiert, wie die «New York Times» am Freitag berichtete. Hinter der Tat wird ein verärgerter Bürger vermutet.
In dem an ihn gerichteten Brief habe sich der Absender über Hinweisschilder auf den Highways beklagt, mit denen Autofahrer aufgefordert werden, Auffälliges zu melden, sagte O'Malley vor Journalisten. Nach Angaben der Behörden enthielten die Briefe keinen Sprengstoff. «Es waren keine bedeutenden Explosionen», sagte Gregory Shipley, Polizeisprecher des Bundesstaates Maryland.
Der Brief an den Gouverneur war in einem Regierungsgebäude in Marylands Hauptstadt Annapolis rund 50 Kilometer östlich von Washington explodiert, der andere in der Poststelle der Verkehrsbehörde in Hanover. Beide Gebäude waren nach den Explosionen vorübergehend evakuiert worden. (Quelle: Washington (dpa/lby))



