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Hohe Wahlbeteiligung bei Präsidentenwahl in Uganda

New postby Thomas » Fri 18. Feb 2011, 23:43

Knapp 14 Millionen Wähler haben am Freitag im ostafrikanischen Uganda über einen neuen Präsidenten sowie die Zusammensetzung des Parlaments abgestimmt. Die Wahlkommission sprach am Abend von einer hohen Wahlbeteiligung.

Mehrere Wahllokale mussten länger geöffnet bleiben, damit alle Wartenden ihre Stimme abgeben konnten. Das Ergebnis soll bis Sonntagabend bekannt gegeben werden. Die Wahlen wurden von Gewalttätigkeiten überschattet.

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Im Osten des Landes wurden 71 Menschen bei Auseinandersetzungen zwischen Anhängern rivalisierender Kandidaten verletzt.

Um das Präsidentenamt bewarben sich acht Kandidaten, darunter bereits zum vierten Mal Amtsinhaber Yoweri Museveni. Letzte Umfragen ließen einen erneuten Wahlsieg des seit 1986 herrschenden Museveni erwarten. Aussichtsreichster Gegenkandidat ist Musevenis früherer Leibarzt, der ehemalige Armeeoffizier Kizza Besigye. Besigye hatte vor Gewalt gewarnt, falls die - seiner Meinung nach voreingenommene - Wahlkommission Museveni den Sieg zusprechen sollte.

In zahlreichen Wahllokalen begann die Wahl mit Verzögerungen. Es gab auch Berichte über Unregelmäßigkeiten. Einer der Präsidentschaftskandidaten fand seinen Namen nicht im Wählerverzeichnis. Auch andere Wähler klagten, sie hätten ihre Stimme nicht abgeben können, obwohl sie sich registriert hatten.

Museveni selbst gab sich vor wenigen Tagen im staatlichen Fernsehen siegessicher und warnte die Opposition davor, Proteste zu organisieren: «Sollte es zu Chaos kommen, setze ich die Armee ein.» Vertreter der Opposition bezweifelten, dass die Wahl fair wird.

Museveni war 1979 am Sturz des Diktators Idi Amin beteiligt und rebellierte in den 80er Jahren gegen den damaligen ugandischen Präsidenten Milton Obote. Nachdem er 1986 an die Macht kam, ließ Museveni 1996 erstmals Wahlen abhalten. Ursprünglich waren in der ugandischen Verfassung nur zwei Amtszeiten für den Präsidenten vorgesehen. Museveni ließ jedoch die Verfassung ändern, um erneut kandidieren zu können. (Quelle: Kampala (dpa/lby))
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