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Bluetooth kann durch USB-3.0-Geräte gestört werden

Neuer Beitragvon Thomas » Mo 4. Feb 2013, 22:50

Apple warnt in einem Supportschreiben vor gestörten Bluetooth-Verbindungen, wenn USB-3.0-Geräte zu nahe am Mac stehen. Wegrücken soll helfen. Aber Apple ist mit dem Problem nicht allein.

Wenn Geräte mit USB-3.0-Anschluss zu nahe am Macbook Pro, Macbook Air und Mac Mini stehen, könnte die Bluetooth-Verbindung der Rechner gestört werden, schreibt Apple in einem Supportdokument.

Das könnte zum Beispiel Probleme mit den Tastaturen und Mäusen bereiten, die drahtlos über Bluetooth mit den Rechnern verbunden werden. Sie könnten unter Umständen keine Verbindungen mehr zum Mac aufbauen oder diese verlieren. Auch beim Abspielen von Musik über Bluetooth zu geeigneten Lautsprechern und Kopfhörern könnte es zu Problemen kommen.

Die Lösung von Apple ist simpel: Die Peripheriegeräte, die über USB 3.0 angeschlossen werden, sollten möglichst weit weg vom Mac beziehungsweise den Bluetooth-Geräten positioniert werden. Auch gut abgeschirmte USB-3.0-Kabel sind sinnvoll.

In einer FAQ schreibt Apple, dass vor allem externe Festplatten mit USB 3.0 Störungen verursachen können, die neben Bluetooth- auch WLAN-Verbindungen beeinflussen, die im 2,4-GHz-Band aufgebaut werden. Deshalb sollten Festplatten oder andere USB-Geräte nicht hinter den Scharnieren eines Macbooks positioniert werden, weil dort die Antennen sind.

Apple hatte USB 3.0 im Jahr 2012 eingeführt. Das Problem betrifft nicht Apple allein. Intel hatte im April 2012 ein Whitepaper zu dem Thema Funkstörungen zu USB-3.0- und 2,4-GHz-Funkverbindungen veröffentlicht. Dabei wurde der Einfluss von USB-3.0-Geräten auf Funkmäuse geprüft, die dadurch schlechter funktionierten. Ähnliche Ergebnisse wurden laut Intel auch bei Bluetooth-Geräten beobachtet. Die Abschirmung von USB-Anschlüssen am Rechner, den Kabeln und den Peripheriegeräten half dabei, die Störungen zu minimieren, schreibt Intel in dem Whitepaper (PDF).
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