Archiv


Archiv 2019

Archiv 2018
August (1)

Archiv 2016
Juli (1)
Juni (4)
Mai (2)
April (3)
März (3)

Archiv 2015
Juli (1)
März (5)

Archiv 2014
Juli (4)
Juni (4)
Mai (27)
April (6)
März (14)
Januar (6)

Archiv 2013
Juli (3)
Juni (11)
Mai (71)
April (31)
März (105)
Februar (117)
Januar (58)

Archiv 2012
Dezember (204)
November (116)
Oktober (155)
August (4)
Juli (1)
Juni (2)
Mai (33)
April (194)
März (204)
Januar (1)

Archiv 2011
August (11)
Juli (80)
Juni (128)
Mai (66)
April (462)
März (1005)
Februar (1332)
Januar (1372)

Archiv 2010

US-Regierung findet keine Hintertüren in Huawei-Hardware

Neuer Beitragvon Thomas » Sa 20. Okt 2012, 22:24

Eine Untersuchung der US-Regierung hat einem Agenturbericht zufolge keine Indizien ergeben, dass der Netzausrüster Huawei mit den chinesischen Geheimdiensten im Boot sei. Die Produkte des Herstellers wiesen aber Sicherheitslücken auf, was ihren Einsatz in Telekommunikationsnetzen riskant mache. Der Anfang des Jahres fertiggestellte und bisher geheim gehaltene Bericht sei das Ergebnis einer anderthalbjährigen Untersuchung der US-Regierung und verschiedener Geheimdienste, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Regierungskreise.

Die chinesischen Netzausrüster Huawei und ZTE stehen in Europa und den USA unter Druck. Ihre Bemühungen, auf westlichen Märkten Fuß zu fassen, werden einerseits durch Sicherheitsbedenken der Regierungen erschwert. Andererseits gibt es Bedenken, die Chinesen könnten begünstigt durch großzügige staatliche Unterstützung mit Dumpingpreisen gegen westliche Konkurrenten wie Cisco, Ericsson oder Nokia Siemens Networks punkten. Deswegen sind Huawei und ZTE ins Visier der EU-Kommission geraten.

Die Chinesen haben sowohl den Spionageverdacht als auch die Dumpingvorwürfe stets zurückgewiesen. Die Erkenntnisse der US-Regierung scheinen zu bestätigen, dass die Angst vor Hintertüren in Huawei-Routern unbegründet ist. Auch hat die EU-Kommission bisher noch kein offizielles Verfahren gegen Huawei und ZTE eingeleitet. Nach Informationen der Financial Times Deutschland kooperiert die chinesische Regierung inzwischen mit der EU-Kommission bei der Aufklärung der Vorwürfe.

Auch wenn der US-Regierungsbericht die direkten Spionagevorwürfe gegen chinesische Hardwarehersteller zunächst einmal entkräftet, bleiben die Sicherheitsbehörden skeptisch. Zudem warnen die Experten vor Sicherheitslücken, die sich auch von Geheimdiensten ausnutzen lassen. Eklatante Schwachstellen in Huawei-Routern hatten im Sommer die Berliner Sicherheitsexperten Felix Lindner und Gregor Kopf beschrieben.
News ganz lesen: Hier
Link zum Thema: US-Regierung findet keine Hintertüren in Huawei-Hardware
Kommentare: 0

cron

Persönlicher Bereich

Anmelden

Wer ist online?

Insgesamt sind 919 Besucher online: 1 registrierter, 0 unsichtbare, 0 Suchmaschinen und 918 Gäste (basierend auf den aktiven Besuchern der letzten 60 Minuten)
Der Besucherrekord liegt bei 3383 Besuchern, die am Fr 12. Sep 2025, 13:35 gleichzeitig online waren.

Mitglieder: Exabot [Bot]
TWCportal DE | TWCmail DE & TWCmail EU | Help-Book DE & Help-Book EU | PHP-Wolf | Online-ABC & OnlineABC | Web-Hacks


Usemax-Advertisement | Zanox - Das Werbenetzwerk | TWCgames DE