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Elektroautos: US-Zulieferindustrie leidet

Neuer Beitragvon Thomas » Di 9. Okt 2012, 22:49

Im August 2009 kündigte US-Präsident Barack Obama ein großes "grünes" Wirtschaftsprogramm an, um eine tragfähige Akkuindustrie in dem Land zu etablieren, die dann die Hersteller von Elektrofahrzeugen versorgen sollte. Drei Jahre später herrscht in vielen der brandneuen Fabriken Unterbeschäftigung, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Die meisten operieren auf einem viel niedrigeren Niveau, als ursprünglich geplant war. 2,4 Milliarden Dollar hat das ambitionierte Programm gekostet.

Der Grund für den bisherigen Fehlschlag ist schnell gefunden: Die Menschen kaufen nicht genügend Elektroautos und die, die bislang verkauft werden, enthalten zumeist Akkus, die von etablierten Batterieherstellern aus Asien stammen. Noch ist der Markt für vollelektrische Fahrzeuge jung. Doch die unausgelasteten Fabriken zeigen, wie schwer es ist, eine High-Tech-Industrie komplett neu aufzubauen, wie es die Obama-Administration wollte.

Das zeigt schon allein ein Blick auf die geplante Kapazität. Bis 2013 sollten die USA insgesamt Batterieproduktionskapazitäten in Höhe von 3900 Megawattstunden aufbauen. Doch die Nachfrage wird aktuell auf gerade einmal 330 Megawattstunden beziffert, wie aus Berechnungen von Menahem Anderman beim Beratungsunternehmen Advanced Automotive Batteries hervorgeht. Die Überkapazitäten würden sogar dann noch bestehen, wenn die Anzahl verkaufter E-Autos, die diese Akkus verwenden sollen, zwischen 2012 und 2013 dramatisch wächst. 2011 gingen gerade einmal 1500 vollelektrische Fahrzeuge in den USA an Kunden, 2012 sollen es 2500 sein. Für 2013 erhofft man sich einen Schub auf 17.000 Fahrzeuge.

Doch selbst Firmen, die Großkonzerne versorgen, kommen kaum voran. LG Chem, Hersteller der Batteriezellen für den Chevrolet Volt von General Motors, hat 151,4 Millionen Dollar Zuschuss erhalten, um eine Produktionsanlage in Michigan zu bauen. Doch die stellt bislang noch gar keine Akkus her. Die Volt-Verkäufe laufen schlechter als erwartet und die notwendigen Zellen kommen bislang aus Korea, Hauptsitz von LG Chem.
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