Archiv


Archiv 2019

Archiv 2018
August (1)

Archiv 2016
Juli (1)
Juni (4)
Mai (2)
April (3)
März (3)

Archiv 2015
Juli (1)
März (5)

Archiv 2014
Juli (4)
Juni (4)
Mai (27)
April (6)
März (14)
Januar (6)

Archiv 2013
Juli (3)
Juni (11)
Mai (71)
April (31)
März (105)
Februar (117)
Januar (58)

Archiv 2012
Dezember (204)
November (116)
Oktober (155)
August (4)
Juli (1)
Juni (2)
Mai (33)
April (194)
März (204)
Januar (1)

Archiv 2011
August (11)
Juli (80)
Juni (128)
Mai (66)
April (462)
März (1005)
Februar (1332)
Januar (1372)

Archiv 2010

«Kein schmerzfreier Weg» aus Schuldenkrise

Neuer Beitragvon Thomas » So 24. Apr 2011, 22:18

Aus der Schuldenkrise im Euroraum führt nach Ansicht von EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark «kein schmerzfreier Weg». Stark warnte im Gespräch mit «heute.de» sehr deutlich vor einer Umschuldung, wie sie zur Zeit für Griechenland diskutiert wird.

«Im schlimmsten Fall könnte die Umschuldung eines Mitgliedslands die Auswirkungen der Lehman-Pleite in den Schatten stellen.» Nach der Lehman-Pleite 2008 begann die schwerste internationale Finanz- und Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten.

Bild

Seit Wochen gibt es immer wieder Spekulationen, dass Athen seine Schulden nicht wird zurückzahlen können und es einen Schuldenschnitt geben muss. Stark betonte: «Eine Schuldenreduzierung erscheint vielleicht als der einfache Weg, aber die zugrunde liegenden Haushalts- und Strukturprobleme würden nicht gelöst.»

Der Ökonom, seit 2006 Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, bezeichnete den Weg einer Umschuldung als «kurzsichtig und für das jeweilige Land mit erheblichen Nachteilen verbunden». Die Regierung wäre nach einem solchen Schritt voraussichtlich auf unabsehbare Zeit von den Finanzmärkten abgeschnitten und auf fremde Finanzhilfe angewiesen, erklärte er.

Eindringlich warnte der Volkswirt vor den möglichen Folgen einer Umschuldung: «Eine neue Bankenkrise ist eines der Risiken, das zum Beispiel von einer Umschuldung in einem Mitgliedsland der Eurozone ausgehen könnte.» Stark verwies auf die enge Verflechtung der Euro-Finanzmärkte. Eine zunächst lokal begrenzte Krise könne negative Auswirkungen auf das ganze europäische Bankensystem haben.

Die einzig tragfähige Möglichkeit zur Überwindung der Krise sei die «konsequente Umsetzung der Reformprogramme und die vollständige Rückzahlung aller ausstehenden Schulden. Es gibt keinen schmerzfreien Weg». Der EZB-Chefvolkswirt hob zugleich hervor: «Wir haben es nicht mit einer Krise des Euro zu tun, sondern mit einer Schuldenkrise in einigen Mitgliedsländern des Euroraums.» Die gemeinsame Währung sei weder jetzt noch vorher in Gefahr gewesen. «Der Euro hat sich in der Krise als Stabilitätsanker erwiesen.» (Quelle: Mainz/Berlin (dpa/lby))
News ganz lesen: Hier
Link zum Thema: «Kein schmerzfreier Weg» aus Schuldenkrise
Kommentare: 0

cron

Persönlicher Bereich

Anmelden

Wer ist online?

Insgesamt sind 923 Besucher online: 1 registrierter, 0 unsichtbare, 0 Suchmaschinen und 922 Gäste (basierend auf den aktiven Besuchern der letzten 60 Minuten)
Der Besucherrekord liegt bei 3383 Besuchern, die am Fr 12. Sep 2025, 13:35 gleichzeitig online waren.

Mitglieder: Exabot [Bot]
TWCportal DE | TWCmail DE & TWCmail EU | Help-Book DE & Help-Book EU | PHP-Wolf | Online-ABC & OnlineABC | Web-Hacks


Usemax-Advertisement | Zanox - Das Werbenetzwerk | TWCgames DE