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Uni Bayreuth gibt Guttenberg 14-Tage-Frist

Neuer Beitragvon Thomas » Do 17. Feb 2011, 22:48

Die Universität Bayreuth hat Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) aufgefordert, binnen zwei Wochen zu den Plagiatsvorwürfen bei seiner Doktorarbeit Stellung zu nehmen. «Wir nehmen die Vorwürfe sehr ernst», sagte Uni-Präsident Rüdiger Bormann am Donnerstag in Bayreuth. Es gebe keine Hinweise darauf, dass das Promotionsverfahren nicht ordnungsgemäß verlaufen sei. «Wir haben sehr strenge Qualitätsmaßstäbe», betonte Bormann.

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«Wir sind gut beraten, diese einzuhalten.»

Der Präsident geht davon aus, dass zu Guttenberg eine ehrenwörtliche Erklärung abgegeben hat, die Arbeit selbstständig verfasst und alle Quellen offengelegt zu haben. Der Minister soll an mehreren Stellen seiner 475 Seiten starken Doktorarbeit «Verfassung und Verfassungsvertrag» an der juristischen Fakultät fremde Textpassagen ohne Quellenangabe verwendet haben.

Zu Konsequenzen der Überprüfung wollte sich Bormann nicht äußern. Dies sei Aufgabe der vierköpfigen Kommission zur Selbstkontrolle der Wissenschaft an der Universität. Diese werde aber erst den Eingang der Stellungnahme des Ministers abwarten und dann die Vorwürfe nach strengen Maßstäben prüfen.

Bormann versicherte: «Wir werden sehr professionell mit der Sache umgehen und lassen uns nicht unter Zeitdruck setzen.» Die möglichen Konsequenzen reichen von der Aufforderung, die Doktorarbeit nachzubessern, bis hin zur Aberkennung des Doktortitels.

Das bayerische Wissenschaftsministerium sieht bei der Aufklärung der Plagiatsvorwürfe allein die Universität Bayreuth in der Pflicht. Die zuständigen Gremien dort seien ja bereits aktiv, sagte eine Ministeriumssprecherin am Donnerstag in München. «Wir verfolgen das Verfahren, haben aber keine Anhaltspunkte, dass da etwas nicht in Ordnung sein könnte.» SPD-Landtagsfraktionschef Markus Rinderspacher hatte Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) zuvor in einem Brief aufgefordert, «für einen transparenten Aufklärungsprozess Sorge zu tragen». Auch die Uni Bayreuth müsse ihren guten Ruf verteidigen. «Eine «Lex Dr. Verteidigungsminister darf es dabei nicht geben.» (Quelle: Bayreuth/München (dpa/lby))
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