Archiv


Archiv 2019

Archiv 2018
August (1)

Archiv 2016
Juli (1)
Juni (4)
Mai (2)
April (3)
März (3)

Archiv 2015
Juli (1)
März (5)

Archiv 2014
Juli (4)
Juni (4)
Mai (27)
April (6)
März (14)
Januar (6)

Archiv 2013
Juli (3)
Juni (11)
Mai (71)
April (31)
März (105)
Februar (117)
Januar (58)

Archiv 2012
Dezember (204)
November (116)
Oktober (155)
August (4)
Juli (1)
Juni (2)
Mai (33)
April (194)
März (204)
Januar (1)

Archiv 2011
August (11)
Juli (80)
Juni (128)
Mai (66)
April (462)
März (1005)
Februar (1332)
Januar (1372)

Archiv 2010

Bayern robben sich vor - «Optimaler Spieltag»

Neuer Beitragvon Thomas » So 23. Jan 2011, 13:07

Arjen Robben reißt die Bayern beim höchsten Saisonsieg mit, Mario Gomez trifft dreimal. Nach dem 5:1 gegen Kaiserslautern bejubelt der deutsche Meister einen «optimalen Spieltag». Nur Trainer van Gaal ist angefressen - wegen Präsident Hoeneß.

Das schönste Geburtstagsgeschenk machte sich der von allen umschwärmte Turbo-Kicker Arjen Robben selbst. «Es war ein Supergefühl, wieder das erste Tor zu schießen.

Bild

Davon kann man nur träumen, da denkt man an die sechs Monate harte Arbeit», berichtete der Niederländer, der am Sonntag 27 Jahre alt wurde, strahlend nach seinem mitreißenden Startelf-Comeback beim höchsten Saisonsieg des FC Bayern: «Es macht einfach wieder Spaß, Fußball zu spielen.»

Letztmals hatte Robben am 8. Mai 2010 (3:1 bei Hertha BSC) in der Fußball-Bundesliga getroffen. Robben schoss und dribbelte 74 Minuten lang nach Herzenslust, ließ den verletzten Franck Ribéry vergessen, erzielte das wichtige 1:0 (45.+1). Bisweilen übertrieb er den Eigensinn, wie er einräumte: «Am Anfang habe ich zu viel gewollt.»

Trotzdem riss Robben die anfangs schwachen Bayern mit, leitete auch den ersten von drei Gomez-Treffern (46.) ein. Und nach seiner Auswechslung bejubelte er das weitere Schützenfest durch Gomez (80./85.) und Thomas Müller (90.+1). Für Kaiserslautern war Jan Moravek erfolgreich (62.), nach einem Patzer des für Breno in die Münchner Wackelabwehr zurückversetzten Anatoli Timoschtschuk.

«Dass Arjen nach sechs Monaten Pause so eine Weltklasseleistung abliefert, ist absolut ungewöhnlich und beeindruckend», schwärmte Sportdirektor Christian Nerlinger: «Er ist für uns unersetzlich.» Karl-Heinz Rummenigge trauerte der Hinrunde nach, in der die Münchner ohne Robben Dortmund enteilen ließen: «Wenn wir die fünf Monate mit ihm verbracht hätten, hätten wir mindestens zehn Punkte mehr.»

So sind es nach einem «optimalen Spieltag für uns» (Nerlinger) immer noch 14 Zähler Rückstand auf den Tabellenführer. Immerhin ist Platz zwei und die direkte Champions-League-Qualifikation wieder nah. «Wir sind auf dem richtigen Weg», meinte Trainer Louis van Gaal.

Vollmundige Kampfansagen verkniffen sich die Bayern dennoch. «Wir müssen aufhören, über die Meisterschaft zu reden. Das sage ich auch, wenn die Dortmunder noch zweimal verlieren», meinte Robben. Auch Rummenigge empfiehlt, auf «wöchentliche Wasserstandsmeldungen» zu verzichten. Die Fans jedoch bejubelten enthusiastisch das Stuttgarter 1:1 in Dortmund - und auch van Gaal sagte: «Da ist immer Hoffnung!»

Für den eigenwilligen Trainer kam der höchste Saisonsieg gerade recht. Denn Uli Hoeneß hatte am Spieltag mit Interview-Aussagen in der «Süddeutschen Zeitung» neue Unruhe gesät und Gräben aufgerissen. Der Präsident bemängelte den viel zu großen Rückstand auf Dortmund und forderte von van Gaal mindestens «Platz zwei, eine gute Champions League und ein schönes Pokalfinale». Das Verhältnis des Präsidenten zum Trainer ist weiterhin gestört: «Es ist die Frage, ob man immer mit dem Kopf durch die Wand muss», hielt Hoeneß dem Holländer vor.

«Er ist der Präsident, er darf das machen», murrte van Gaal zurück und beklagte, dass man doch gemeinsam verabredet hatte, Probleme nur noch intern anzusprechen und zu beseitigen. «Er ist die Ikone - und ich kann dieser Ikone nicht widersprechen», sagte van Gaal vergrätzt.

Während Nerlinger die «gewisse Besorgnis» von Vereinsoberhaupt Hoeneß «sehr ernst» nimmt, empfahl Rummenigge, mit der Kritik «gelassen umzugehen». Dass Hoeneß «Druck» macht und sportlichen Erfolg fordere, sei «kein Ding, das neu ist beim FC Bayern. Das kenne ich jetzt seit über dreißig Jahren, das ist der normale Alltag!»

Für Lautern sind in München Niederlagen normal. Es war die 33. im 41. Spiel. «Es ist ärgerlich, dass man sich nach einem 1:2 noch so abschießen lässt», stöhnte Abwehrspieler Alexander Bugera. «Spätestens mit dem 1:3 haben wir jegliche Positionsdisziplin vermissen lassen», schimpfte Trainer Marco Kurz. (Quelle: München (dpa/lby))
News ganz lesen: Hier
Link zum Thema: Bayern robben sich vor - «Optimaler Spieltag»
Kommentare: 0

cron

Persönlicher Bereich

Anmelden

Wer ist online?

Insgesamt sind 1358 Besucher online: 2 registrierte, 0 unsichtbare, 0 Suchmaschinen und 1356 Gäste (basierend auf den aktiven Besuchern der letzten 60 Minuten)
Der Besucherrekord liegt bei 3383 Besuchern, die am Fr 12. Sep 2025, 13:35 gleichzeitig online waren.

Mitglieder: Exabot [Bot], Heise IT-Markt [Crawler]
TWCportal DE | TWCmail DE & TWCmail EU | Help-Book DE & Help-Book EU | PHP-Wolf | Online-ABC & OnlineABC | Web-Hacks


Usemax-Advertisement | Zanox - Das Werbenetzwerk | TWCgames DE