Ein Selbstmordattentäter der Taliban hat bei einer Beerdigung nahe der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar mindestens 36 Menschen mit in den Tod gerissen.
Ein Sprecher des wichtigsten Krankenhauses in Peshawar, der Hauptstadt der Provinz Khyber-Pakhtunkhwa, sagte, mehr als 50 Menschen seien verletzt worden. «Manche Leichen sind bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt.»

Viele Opfer waren, nach Angaben der Behörden, Angehörige einer Stammesmiliz, die die Taliban aus der Gegend vertreiben will.
Der Verwaltungschef des Distrikts Peshawar, Siraj Ahmad, sagte, der Attentäter habe sich auf der Beerdigung der Ehefrau eines regierungstreuen Stammesführers in die Luft gesprengt. An der Beerdigung in der Region Adezai hätten rund 150 Menschen teilg [...]