Graue Wolken hängen am Himmel über dem Londoner Manor Park Friedhof. Durch ein opulentes Tor sieht man bereits den kleinen Turm der Kapelle, die an das Krematorium grenzt.
Vorbei an moosbedeckten, viktorianischen Gräbern geht es durch den neueren Teil des Friedhofes - und da ist es dann: Das etwas andere Grab. Steve Marsh, der im April 2009 starb, liegt dort unter einem BMW Cabrio begraben.

«Das ist natürlich schon eine Neuheit», sagt Friedhofsleiterin Janet Briggs, «aber für die Familie hat es die gleiche symbolische Bedeutung wie beispielsweise ein Engel oder ein Kreuz.» Im Land der Exzentriker ist bis zum Letzten einiges möglich.
Was auf einem deutschen Friedhof undenkbar wäre, lässt in Großbritannien die meisten Menschen kalt. Das [...]