Im Milliardendebakel um den Kauf der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) durch die BayernLB gerät der frühere Vorstand nach Informationen des «Handelsblatts» (Mittwoch) immer mehr unter Druck.
Danach präsentierte die damalige Bankspitze in einer entscheidenden Phase des Kaufs im Jahr 2007 dem BayernLB-Kontrollgremium einen anderen Wert für die HGAA, als ihm noch einen Tag zuvor von der Investmentbank Rothschild empfohlen worden war.

Ein Sprecher der BayernLB wollte sich dazu nicht äußern.
Wie die Zeitung berichtete, hieß es kurz vor dem Kauf in einer Rothschild-Präsentation für den Vorstand, für die HGAA sei ein Wert von 3,2 Milliarden Euro betriebswirtschaftlich zu rechtfertigen. Zudem seien Risikokosten von mehr als 200 Millionen Euro abzu [...]