Archive


Archive 2019

Archive 2018
August (1)

Archive 2016
July (1)
June (4)
May (2)
April (3)
March (3)

Archive 2015
July (1)
March (5)

Archive 2014
July (4)
June (4)
May (27)
April (6)
March (14)

Archive 2013
July (3)
June (11)
May (71)
April (31)
March (105)
February (117)
January (58)

Archive 2012
December (204)
November (116)
October (155)
August (4)
July (1)
June (2)
May (33)
April (194)
March (204)

Archive 2011
August (11)
July (80)
June (128)
May (66)
April (462)
March (1005)
February (1332)
January (1372)

Archive 2010

Medien: Israel testete Stuxnet-Virus in geheimer Anlage

New postby Thomas » Sun 16. Jan 2011, 21:58

Der mysteriöse Computerwurm Stuxnet legte Ende vergangenen Jahres große Teile der iranischen Atomanlagen lahm. Unklar blieb, wer den hoch komplizierten Virus entwickelte.

Nun berichtet die «New York Times» von neuen Hinweisen, dass Israelis und Amerikaner den Wurm gemeinsam entworfen und sogar in der streng abgeriegelten Atomanlage Dimona in der israelischen Negev-Wüste getestet hätten.

Image

In Dimona seien praktisch die gleichen Zentrifugen zur Urananreicherung wie in der iranischen Atomanlage Natans aufgebaut und Stuxnet daran getestet worden, berichtete die Zeitung am Sonntag. «Um den Wurm zu testen, muss man die Maschinen kennen», zitierte die «New York Times» einen amerikanischen Atomexperten. «Die Israelis testeten ihn aus, das ist der Grund, weshalb der Wurm so effektiv war.» Der Nuklearreaktor in Dimona gilt als die am strengsten bewachte Einrichtung Israels.

Die Iraner hatten im Oktober zugegeben, dass Tausende Rechner in den Atomanlagen infiziert wurden. Nach Angaben der «New York Times» wurde durch Stuxnet ein Fünftel der iranischen Uranzentrifugen lahmgelegt und das gesamte Programm zurückgeworfen. Der Wurm sei «die raffinierteste Cyberwaffe, die je entwickelt wurde», schrieb das Blatt. Viele Länder verdächtigen den Iran, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Nuklearenergie an Atomwaffen zu arbeiten.

Ein US-Labor in Idaho habe Vorarbeit für den spektakulären Stuxnet-Angriff geleistet, schrieb die «New York Times». Es habe Anfang 2008 mit der deutschen Firma Siemens zusammengearbeitet, um Schwächen an Computerreglern zu identifizieren, die Siemens weltweit zur Betreibung von Industrie-Maschinerie verkaufe. Der US-Geheimdienst habe diese als wichtigen Teil der Ausrüstung in den iranischen Atomanlagen identifiziert. Das Labor in Idaho, das dem für die US-Atomwaffen zuständigen Energieministerium unterstehe, habe so gut versteckte «Löcher» in dem Siemens-System gefunden. Im Jahr darauf seien diese von Stuxnet zum Angriff genutzt worden.

Der scheidende Leiter des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad hatte vor zehn Tagen gesagt, der Iran werde vor 2015 keine Atombombe besitzen. Für Verzögerungen machte er technische Schwierigkeiten sowie die westlichen Sanktionen verantwortlich. Falls der Druck des Westens anhalte, könne sich dieser Zeitpunkt sogar noch weiter verzögern, sagte Meir Dagan. Er riet auch von einem Angriff auf die iranischen Atomanlagen ab. Eine Attacke sei nur ratsam, falls Israel angegriffen werde oder direkter Gefahr ausgesetzt sei. (Quelle: Washington/Jerusalem (dpa/lby))
Read full news: Here
Link to topic: Medien: Israel testete Stuxnet-Virus in geheimer Anlage
Comments: 0

cron

User Control Panel

Login

Who is online

In total there are 759 users online :: 2 registered, 0 hidden, 0 bots and 757 guests (based on users active over the past 60 minutes)
Most users ever online was 3383 on Fri 12. Sep 2025, 13:35

Registered users: Exabot [Bot], Heise IT-Markt [Crawler]
TWCportal DE | TWCmail DE & TWCmail EU | Help-Book DE & Help-Book EU | PHP-Wolf | Online-ABC & OnlineABC | Web-Hacks


Usemax-Advertisement | Zanox - Das Werbenetzwerk | TWCgames DE